Ich sitze vor Computern, seit ich sechs Jahre alt bin. Aus dem Hobby wurde der Beruf, und irgendwann kam der Datenschutz dazu – nicht als neues Thema, sondern weil plötzlich alle darüber sprachen, was ich ohnehin für selbstverständlich hielt.
Wie ich dazu kam
2018 trat die DSGVO in Kraft, und die Aufregung war groß. Für mich war das erstaunlich, denn nach diesen Grundsätzen hatte ich schon vorher gearbeitet: sparsam mit Daten umgehen, Zugriffe begrenzen, nicht sammeln, was man nicht braucht. Dass daraus eine europaweite Verordnung wurde, hat vor allem sichtbar gemacht, wie wenig selbstverständlich das offenbar war.
Der eigene Antrieb ist übrigens ein egoistischer: Ich möchte selbst anonym bleiben. Wer das für sich beansprucht, sollte es anderen nicht vorenthalten.
Warum Technik, nicht Paragrafen
Datenschutz wird gern bei Juristen verortet. Aber die entscheidenden Fragen sind meist technische: Wo liegen die Daten wirklich? Wer kommt an das Backup? Was überträgt dieses Plugin, wenn niemand hinschaut? Welche Verbindungen baut die Praxissoftware auf, während sie im Hintergrund läuft?
Ein Anwalt kann Ihnen sagen, was Art. 32 DSGVO verlangt. Ob Ihre Umsetzung dem entspricht, sieht man erst, wenn man in die Systeme schaut. Nach meiner Erfahrung sind neunzig Prozent der Arbeit technischer Natur – und genau dort fehlt es häufig, wenn die Rolle nebenbei von der Buchhaltung oder dem Sekretariat mitgeführt wird. Der Kurs ist gemacht, das Know-how fehlt trotzdem.
Über zwanzig Jahre in der IT sind hier kein Zusatz im Lebenslauf, sondern die Grundlage.
Wie ich arbeite
Ich bin erreichbar, wenn etwas ist. Und ich melde mich nicht, wenn nichts ist.
Das ist eine bewusste Entscheidung. Datenschutz kostet Betriebe Zeit, die sie eigentlich für ihr Geschäft brauchen. Wer monatlich Rückfragen verschickt, um Betriebsamkeit zu zeigen, verbraucht diese Zeit ohne Gegenwert.
Wenn Ihnen ein engmaschigerer Rhythmus lieber ist, richten wir das so ein: feste Termine, regelmäßige Berichte, Quartalsgespräche. Sie bestimmen die Taktung, ich bin verfügbar, sobald etwas ansteht.
Zur Person
- Henry Ganzauge, Leipzig
- IHK-geprüfter Datenschutzbeauftragter
- Als Datenschutzbeauftragter tätig seit 2018
- Informatiker mit über zwanzig Jahren Berufserfahrung
- Berufshaftpflichtversicherung besteht
Ob das zu Ihnen passt, merken Sie am besten im Gespräch.